Haferbrei mit Äpfel und Zimt. Drei Knäckebrot mit Schinken. Sydsvenskan. Unscharf Bloggerin. Idé kommt von Das Frühstücksprojekt.
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Als ich als Presseoffizier für die Schwedische Truppen in Afghanistan diente wohnte ich in einem ISAF-lager in Mazar-e-Sharif. Das Lager war gar nicht so groß und fast jeden Morgen, vor Frühstück, gingen ich rund um das Lager mit einigen Kollegen. In eine Stunde machten wir normaleweise 7 Mal rundherum.
Sich zu bewegen vor Frühstück war sehr schön. Meine schlechte Morgenlaune verschwand und weil meine Tage often sehr lang und stressig war benutzte ich die Zeit im Morgen zum nachdenken.
Diese gute Gewohnheit habe ich seit einige Tage wiederaufgenommen. Ich freue mich wirklich weil es so ein guter Anfang an der Tag ist! Ich bin auch dankbar dass ich jetzt daheim bin und in einem schönen Park spatzieren kann und nich innerhalb eine hohe Mauer gehen muss.
Vergangene Wochenende waren wir zu zwei große Feiern eingeladen. Am Freitag Abend ist meine Tante 60 geworden, am Samstag hat meine Großtante und Großonkel silberne Hochzeit und der 50:e Geburtstag meiner Großtante gefeiert.
Alte Verwandte, junge Verwandte, Freunden, Arbeitskollegen... alle waren da. Dazu natürlich gutes Essen, Trinken, Musik, tanzen und große, große Freude.
Und mir ist mehrmals die Gedanke "Wir sollten öfter feiern" durch den Kopf geflogen. Ich habe in meinem Leben nicht viele Partys organisiert, ich denke immer es ist zu viel Arbeit und dann wird es trotzdem vielleicht nicht gut. Was wäre schlimmer als ein mißgelungene Party? Dann wird die Schulkameraden immer darüber reden und sich lustig machen... ah, warte mal! Ich bin ja kein Schüler meht, ich habe keine Schulkameraden! Ich bin Erwachsen und feiern wann und mit wem ich will! ;-)
*hmmm* Was gibt zum feiern? *grübelgrübel* Wir haben noch kein Einzugsfeier in unsere neue Wohnung gehabt! Vielleicht sollen wir das feiern :-)
Die Wohnung ist still. Mein Freund schläfst noch. Der einzige Laut kommt von der Kaffemachine, die in der Küche leise gurgelt. Der wunderschöne Geruch verbreitet sich ins Wohnszimmer und im Flur. Auf die Fußmatte wartet Dagens Nyheter und Sydsvenska Dagbladet auf mich.
Ich liebe früh Sonntags aufzustiegen und mindesten eine Stunde mit Kaffebecher und Zeitungen in Ruhe verbringen :-)
Ich bin eine faule Bloggerin! 'Tschuldigung! Heute mache ich aber eine Ausnahme und schreibe ich ein Stückchen auf Deutsch. In der letzten Zeit hat mein Leben sich ein bisschen verändert. Nach fast 10 Jahre in Stockholm verließ ich die Stadt in Juni und bin nach Malmö umgezogen. Jetzt wohne ich mit meinem Freund in einer Zweizimmerwohnung in der Stadtmitte. Rechts siehst du die Wohnungsplan und in Flickr habe ich einen Foto-Set mit Fotos von der Wohnung zusammengestellt.
Meine erster Eindrück von Malmö ist überwiegend positiv. Ich finde die Stadt kleiner und gemütlicher als Stockholm. Natürlich spielt die Lage unserer Wohnung auch eine Rolle - wir wohnen wirklich in der Mitte der Stadt! So zentral habe ich nie früher gewohnt! Laden, Restaurants und Cafes liegen alle um die Ecke und 5 Minuten weg mit Fahrrad kann man baden gehen :-)
Ich stehe auf.
Ich mache Haferbrei und kocht Kaffee.
Ich frühstücke.
Ich höre Radio und blättere durch die Zeitung.
Samstags, wenn man Zeit hat lange am Frühstückstisch zu sitzen, schmeckt die Kaffee viel, viel besser.
Ich schaue durch die Fenster. Die Stadt hat eine graue Wolldecke über sich genommen. Von der Sonne gibt es überhaupt kein Spur.
Bald fahre ich eine Freundin besuchen und heute Abend hoffe ich, dass ich genug Energi habe Lussekatter zu backen.
Mein Leben ist gerade sehr spannend... ;-)
Jetzt sitze ich ins Zug zwischen Stockholm und Lund. Vor wenige Minuten sind wir an Alvesta vorbeigefahren. Im Zug gibt es Internet! Hurra! :-)
Das Wochenende war sehr ausruhend. Ich bin schon am Donnerstag nach Stockholm gefahren und hatte drei Tage zum faulenzen. Jetzt warte aber eine neue Arbeitswoche.
Heute Abend habe ich ein schöner Bloggenitrag von der Berlinerschwedin serbische Abstammung Agnes gelesen. Wer neugierig an Schweden ist sollte lesen :)
Gruss Euch! Mein neuer Chef hat mir gefragt ob ich einige Hotels in Hamburg empfehlen kann (seit ich ja schon so gute Kenntnisse über Deutschland gezeigt habe). Er macht da bald Urlaub mit seiner Frau. *gulp* Ich kenne keine Hotels in Hamburg, wenn ich irgenwann dorthin fahre wohne ich immer bei meinen Verwandten in Pinneberg oder Norderstedt. Aber ich will ja mein Chef nicht enttäuschen, und ich will gerne mein Ruf als Deutschlandsexpertin ;) behalten... so hilfe! Weiss jemand da draussen im Netzt ein gutes Hamburger Hotel? Schick mir ein Email: steffanie (a) gmail . com
Seit drei Wochen arbeite ich in Lund in Südschweden. Die Arbeit ist einer sechs Monate lang Projektanstellung bei einer Zeitschrift.
Vor die Bewerbungsgespräch bin ich nie in Lund gewesen. Meine erste Eindrück von der Stadt ist das sie gar nicht aussieht wie die meisten schwedische Kleinstädte. Von der Arkitektur scheint Lund eher aus wie ein dänsche oder ein norddeutscher Stadt zu sein. Enge Gassen und rote Brickhäuse - und überall Studenten. In Lund liegt nämlich eine der ältesten Universitäts in Schweden. Sie ist schon 1666 gegründet und hat heute über 30 000 Studenten.
Der Student erkennt man bei der Fahrrad. Alle Studenten haben Fahrräder und nur wenige von denen sind von den normalen Verkehrsregeln bewusst. Oder sie ist ihnen scheissegal.
Glücklicherweise gibt es in Lund auch ein Spital.
Ich miete einen Zimmer bei einer Frau. Sie hat eine Tochter und einen Kater. Der Kater heißt Kosmos und wenn ich nicht in meinem Bett liege - liegt er da. Gut, dann ist das Bett immer schön warm :)
Ausregrechnet von meine Arbeitskollegen kenne ich nur andere Bloggers hier in Lund. Heute, nach die Arbeit, bin ich zu einer Kneippe mit drei von denen gegangen. Wir haben gegessen, getrunken, gequatcht und das ziemlich warme Oktoberabend genossen. Danach haben wir festgestellt, dass Lund der Welt ist. Alle andere Menschen möchten eigentlich hier in Lund sein, aber sie wissen es noch nicht ;)
Ich zum Beispiel, war bis vor drei Wochen ganz unbewusste das es Lund überhaupt gäbe und jetzt wohne ich und arbeite hier. So abenteuerlich kann das Leben sein und jetzt bin ich zwei Schritte näher an Deutschland :-)
Ich bin fünf Tage in Bayern gewesen! Erst zwei Tage in München um die Stadt anzuschauen (Foto: 1 und 2) und dann drei Tage in Bayrischen Wald. Unterwegs haben wir die Befreiungshalle in Kehlheim besucht (Foto: 1, 2, 3 und 4).
Ich habe auch an einem Marsch teilgenommen: Drei Länder zwei Tage Marsch der von die Reservistenverband in Freyung organisiert wurden. Während des Wochenendes sind wir über die Gränze zwischen Deutschland, Tschechien und Österreich mehrmals gewandert.
Das Wetter war herrlich und ich habe wirklich das Leben genossen. Solche schöne Tage gibt es nicht so viele von in Oktober (mehr Fotos: 1, 2, 3, 4 und 5.
Ich habe auch viel Spezi getrunken weil solche Köstlichkeiten gibt es nicht in unterentwickelte Länder wie Schweden ;)
Über einige Wörter habe ich während der Tage in Bayern gegrubelt: freilich, mittlerweile, Mackenlos, lästen und und zwar.


