Heute ist genau 6 Monate verlaufen seit die Tsunamikatastrophe in Asien. Ingesamt 300 000 Menschen sind gestorben, 543 von diese waren Schweden.
Ich arbeitete damals bei der Zeitung Aftonbladet. Eine Viertel vor vier am Morgen dem 26 Dezember verliess ich und meine Kollegen die Redaktion. Wir hatten eine lange Nacht gearbeitet und ich war sehr müde. Jetzt bleiben nur der Chef und ein paar Kollegen bis sieben Uhr wenn die Tagschichtleute kommt. Zwansig Minuten nach vier hat es in der Redaktion angefangen zu klingeln. Erste Telefongespräch kam von ein schwedischer Mann der in einem Baum in Thailand sass und erklärte dass ein riesengross Waage alles am Strand zerstört hat. Eine Telefon nach der andere hat angefangen zu klingeln, es waren alle schwedische Touristen in Thailand die sich irgenwie gerettet haben und wollten erzählen. Meine Kollegen hat "Stop die Presse" gerufen und die Zeitung neu gemacht. Nicht viel Information waren drin, nur grosse schwarze Buchstaben die KATASTROPHE riefen.
Halb eins am Nachmittag habe ich meine blaue Augen geöffnet. Ich machte Kaffee, ich holte die Morgenzeitungen, ich frühstückte, ich ich habe ein paar Meinungslosigkeiten gebloggt. Dann habe ich die Fehrnseher angeschaltet und langsam verstanden was los war... die nächste drei Wochen waren nur KATASTROPHE. Wir haben nichts anders gemacht. Überall Tod, grauselige Bilder, Kinder die ihren Eltern verloren haben, Eltern die ihre Kinder verloren habe, alle diese traurige Geschichten...
Dann kam die Kritik an die schwedische Regierung. Alle hat zu langsam reagiert obwohl die schwedische Botschafter in Thailand gerade zu Phuket gefahren ist und ausführliche Berichte zu schwedische Außenministerium geschickt hat.
Außenministerin Laila Freivalds ist am Sonntag Abend ins Theater gegangen! Wie konnte sie dass machen wenn so viele schwedische Staatsbürger in Not sind?, haben der Kritikechor gerufen.
König Carl Gustav ist in Dagens Nyheter interviewt geworden und hat gesagt (ungefähr): In Schweden ist es oft so dass niemand sich traut, Verantwortung zu nehmen. Manchmal ist es besser versuchen etwas zu tun, als passiv zu bleiben.
Diese Zitate ist gedeutet als Kritik an der Regierung und hat viele Politiker aufgeregt. Der König sollte ja nicht in der Politik einmischen.
Ein Person die Versucht Verantwortung zu nehmen ist die Pressesprechering für Fritidsresor (eine der größte schwedische Reiseveranstalter) Lottie Knutson. Sie ist vor die Reporters auf die Pressekonferenz gestanden und hat versucht zu antworten was gerade in Thailand gemacht wird, wie viele Schweden die schon unterwegs nach Hause sind und wie viele man noch sucht. Lottie Knutson ist gestanden wenn die Politiker nur versuchte den Schuld zu verschieben und irgendwie hat sich eine Lottie-Kult während diser Tage entwickelt. Das Land hat ein vertrauensvoller Person genötigt und keine von den großen Politiker sind in Frage gekommen. Das finde ich ganz interessant!
Heute sind die Zeitungen voll von "6-Monate-nach-die Katastrophe"-Reportage. Tränen treten in meine Augen als ich lese von der Mutter die ihre zwei Söhne und ihre Mann verloren hat, und der Vater der ihre zwei Töchter verlorer hat, und die zwei Bruder die ihre Mutter verloren haben... und ich bin froh dass ich und meine Familie geschont ist. Tage wie diese sollte man ein bisschen dankbar darüber sein.

Mal wieder eine kleine Korrektur als Übungshilfe:
Heute sind genau 6 Monate vergangen seit der Tsunamikatastrophe in Asien. Ingesamt 300 000 Menschen sind gestorben, 543 davon waren Schweden.
Ich arbeitete damals bei der Zeitung Aftonbladet. Um viertel vor vier am Morgen des 26. Dezember verließen meine Kollegen und ich die Redaktion. Wir hatten die ganze Nacht gearbeitet und ich war sehr müde. Jetzt bleiben nur der Chef und ein paar Kollegen bis sieben Uhr, wenn die Tagesschichtleute kommen. Zwanzig Minuten nach vier hat es in der Redaktion angefangen zu klingeln. Das erste Telefongespräch kam von einem schwedischen Mann, der in einem Baum in Thailand saß und erklärte, dass eine riesengroße Welle alles am Strand zerstört hat. Ein Telefon nach dem anderen hat angefangen zu klingeln, es waren alles schwedische Touristen in Thailand, die sich irgenwie gerettet haben und erzählen wollten. Meine Kollegen haben "Stopp die Presse" gerufen und die Zeitung neu gemacht. Nicht viele Information waren drin, nur große schwarze Buchstaben, die KATASTROPHE riefen. (...)